Qualität
Bei einer so umfangreichen und komplexen Studie wie dem PISA-Programm muss der Qualitätssicherung besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dies gilt für die Erstellung der Tests und der Fragebögen ebenso wie für die Übersetzung der Fragen, die Ziehung der Schülerinnen und Schüler, den fehlerfreien Ablauf der Testsitzungen und die Kodierung, Gewichtung und Auswertung der gesammelten Daten. Wir geben im Folgenden vier internationale Standardvorgaben wieder.
Qualität der nationalen Projektleitungen
Jede nationale Projektleitung wird von OECD-Experten besucht, welche grundlegende auf nationaler Ebene getroffene Massnahmen prüfen und erörtern (Ziehung der Teilnehmenden, Übersetzungen, Testmaterial usw.).
Qualität der Stichproben
Alle Massnahmen, die Vorbereitung und Ablauf der Stichprobenziehung betreffen, unterliegen sehr detaillierten internationalen Vorgaben, deren Einhaltung sorgfältig geprüft wird.
Qualität der Datenerhebung
Das Testmaterial und alle während der Testzeit folgenden Abläufe werden durch ein internationales Konsortium erstellt und festgelegt. Alle Übersetzungen und länderspezifischen Anpassungen müssen von diesem genehmigt werden. In jedem Teilnehmerland besuchen OECD-Vertreterinnen und -Vertreter mehrere Schulen während der Testsitzung und kontrollieren deren Ablauf. Sie überwachen das Testverfahren und verfassen einen Bericht über die Einhaltung der internationalen Vorgaben.
Qualität der Datenkodierung
Die Kodierung der offenen Antworten ist in den internationalen Richtlinien genau beschrieben. Die für die Kodierung zuständigen Personen nehmen an einer internationalen Schulung teil. In zahlreichen Gültigkeitstests unterliegen die Programmbeauftragten nationalen Zentren strengen Kontrollen seitens des internationalen Konsortiums.


