Naturwissenschaften
Der Anteil an Jugendlichen mit sehr hohen Kompetenzen (Niveaus 5 und 6) liegt im OECD-Durchschnitt bei rund 8 Prozent, in der Schweiz sind es 11 Prozent. Besonders viele leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gibt es in Shanghai-China (24%) und in Finnland (18%). Die leistungsmässig mit der Schweiz vergleichbaren Nachbarländer Deutschland und Liechtenstein weisen mit 13 bzw. 10 Prozent einen ähnlichen Anteil an Jugendlichen mit sehr hohen Kompetenzen auf. Dieser Anteil ist in Österreich, Italien und Frankreich tiefer und liegt zwischen 5 und 8 Prozent, in den mehrsprachigen Ländern Kanada und Belgien ist dieser mit demjenigen der Schweiz vergleichbar (13% bzw. 10%). Shanghai-China und Finnland gelingt es gut, vielen Jugendlichen grundlegende Kompetenzen zu vermitteln. Es kommen nur 3 bzw. 6 Prozent nicht über das Kompetenzniveau 1 hinaus. In den OECD-Ländern sind es durchschnittlich 18 Prozent. In der Schweiz erreichen 14 Prozent der Schülerschaft nicht das Niveau 2. Diese Jugendlichen verfügen nur über beschränktes naturwissenschaftliches Wissen, das sie nur auf einige wenige ihnen vertraute Aufgabensituationen anwenden können. In Deutschland (15%) ist der Anteil leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler ähnlich hoch wie in der Schweiz. In Österreich, Italien, Frankreich und Belgien liegen die Anteile bei rund 20 Prozent, in Kanada und Liechtenstein bei etwa 10 Prozent.
Naturwissenschaftliche Leistungen nach Kompetenzniveaus in ausgewählten Ländern, PISA 2009


