Mathematik
Durchschnittlich können in der OECD 13 Prozent der Schülerinnen und Schüler den höchsten Kompetenzniveaus zugewiesen werden (Niveaus 5 und 6). Shanghai-China, ist nicht nur der Spitzenreiter in Mathematik, sondern weist zudem mit Abstand den höchsten Anteil an Schülerinnen und Schülern mit sehr hohen Kompetenzen auf (rund 50%). Im Vergleich mit den restlichen ausgewählten Ländern stellt sich die Schweiz als das Land mit dem höchsten Anteil an sehr kompetenten Schülerinnen und Schülern heraus (rund 24%). In Finnland und Belgien gehören 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler zu den Hochkompetenten, während in Deutschland, Liechtenstein und Kanada dieser Anteil leicht unter 20 Prozent liegt. In Frankreich und in Österreich ist der Anteil an sehr kompetenten Schülerinnen und Schülern in Mathematik mit demjenigen des OECD-Durchschnitts vergleichbar, während in Italien weniger als 10 Prozent dieser Gruppe zugerechnet werden können. Der OECD-Durchschnitt weist einen Anteil von 22 Prozent Schülerinnen und Schüler mit nur beschränkten Kompetenzen in Mathematik auf (erreichen nicht das Niveau 2), wobei es zwischen den OECD-Ländern sehr grosse Unterschiede gibt. Unter den ausgewählten Ländern hat es nur in Shanghai-China, Finnland und in Liechtenstein weniger als 10 Prozent Schülerinnen und Schüler, welche das Niveau 2 nicht erreichen. In Kanada liegt der Anteil bei 11 Prozent, in der Schweiz bei 14 Prozent. Damit weisen beide Länder einen weit kleineren Anteil auf als der OECD-Durchschnitt. In Deutschland und in Belgien hat es knapp 20 Prozent schwache Schülerinnen und Schüler, in Frankreich, Österreich und Italien sind es hingegen etwas über 20 Prozent.
Mathematikleistungen nach Kompetenzniveaus in ausgewählten Ländern, PISA 2009


