Internationale Organisation

Jedes Land führt die Erhebung eigenverantwortlich durch

PISA ist ein dezentralisiertes Programm der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Im Rahmen des INES-Projekts (Indicators of Educational Systems) erhebt und veröffentlicht die OECD in den Mitgliedstaaten seit den 1980er Jahren Vergleichsdaten zur Leistungsfähigkeit nationaler Bildungssysteme. Die Mitgliedstaaten und die Partnerländer führen die Erhebung dieser Daten selbständig und in enger Zusammenarbeit mit der internationalen Projektleitung durch. Jedes Land finanziert die Erhebung eigenständig und übernimmt einen Teil der internationalen Kosten.

Die Rolle der internationalen Konsortien

Das OECD-Sekretariat hat die übergreifende Managementverantwortung für das gesamte Programm. Wesentliche Entscheidungen werden im PGB (PISA Governing Board) von den Regierungen der Teilnehmerstaaten gemeinschaftlich getroffen. Für PISA 2009 wurden zwei internationale Konsortien mit der technischpraktischen Abwicklung, der internationalen Projektkoordination und der Einhaltung des von der OECD ausgearbeiteten Konzeptes beauftragt. Das Konsortium A besteht aus ACER in Australien (Leitung des Konsortiums), ETS und WESTAT in den USA, NIER in Japan sowie cApStAn in Belgien. Das Konsortium B besteht aus Citogroep und der Universität Twente in den Niederlanden, dem Ministère de l’Education in Frankreich und dem Institute for Educational Research der Universität von Jyväskylä in Finnland. Die nationalen Projektleiterinnen und -leiter des Programms treffen sich in regelmässigen Abständen. Die Schweiz ist dabei ebenfalls vertreten. Zudem hat das Konsortium Expertengruppen gebildet. Als teilnehmendes Land ist die Schweiz bestrebt, eigene Expertinnen und Experten vorzuschlagen.

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